Geschrieben Zeitalter

Hier geht es um die Bücher zur Spieleserie.
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phi_roe
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#1 Geschrieben Zeitalter

Beitrag von phi_roe » 10.06.2005, 11:43

Hallo Allerseits.

Hier mal eine Frage für Fachleute :wink:

Habe 2 der MYST Bücher gelesen. Nur ist mir etwas nicht ganz klar, bzw. hat sich Mr. Miller die ganze Story um MYST nicht bis zum Schluss durchgedacht?

Im 2. Buch (Buch Ti'ana) wird ganz klar geschrieben, dass eine Welt immer existiert hat (irgendwo im Universum). Durch das Schreiben eines Verbindungsbuches, wird nur eben eine Verbindung dazu erstellt. Die Welt hat villeicht schon tausende von Jahren vorsich-hin existiert, bis ein Dni es geschafft hat, durch seine Schreibkunst (+Bücher-Rohhlinge + Tinte)dorthin zu gelangen.
Die Welt kann sowohl schön und "nett" sein oder aber auch grauenhaft und gefährlich (oder schräg).

Warum schafft es nun Gehn und all die anderen eine Welt durch ändern des Verbindungsbuches, zu zerstören oder zu verändern (oder wieder zu reparieren)? Müsste nicht höchstens die Verbindung zerstört werden oder aber das Buch zu einer anderen Welt führen. Wie können dann aber gleiche Personen auch auf einer anderen Welt sein (Im Buch Atrus, zbsp. Riven , das langsam zugrunde geht). :nixweiss:

Gruss
pHi_roe
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Hamsta
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#2

Beitrag von Hamsta » 10.06.2005, 11:55

oder aber das Buch zu einer anderen Welt führen.
So sehe ich das, man linkt nicht zu einer "Instanz" einer Welt sondern immer in eine "neue" Welt (sobald das Verbindungsbuch verändert wurde).
Siehe dazu auch das Interview mit RAWA, insb. Teil 3:
http://www.uru-reallife.com/viewtopic.php?t=50250
In MYST geht es darum in eine komplett andere Welt einzutauchen, dieser Welt erlauben deine eigene zu werden, sie zu erforschen damit du sie verstehst.
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#3

Beitrag von pali64 » 10.06.2005, 12:16

Hmmm Hamsta im eigentlichem sinn würde das sich erklären mit deiner Antwort wenn nicht folgendes Kleines Problem wäre: :roll:
Artrus auf D'ni in riven
Die Weilt veränderte sich durch mein schreiben
auch ist in Riven zu beginn ja so das Artrus sagt
Artrus kurz bevor er das Buch uns Rüberreicht in Riven
....ich fürchte dass Ich weiterschreiben muss....
Also er verändert das Zeitalter auch wärmend sich Katarina darin Aufhält! würde er wohl kaum tun wenn es dann eine Paralellwelt wäre, denn dann hätte Artrus ja Katarina nicht, oder zumindest nicht mehr seine richtige sondern eine Alternativ Katarina oder? :shock:
Gruss pali64 ;)
Zuletzt geändert von pali64 am 10.06.2005, 13:04, insgesamt 1-mal geändert.
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#4

Beitrag von phi_roe » 10.06.2005, 12:55

Ja pali64

genau das meine ich!
Wenn sich dann das Buch auf eine andere Welt "ausrichten" würde, wäre das original Zeitalter mit all den Menschen etc. nie mehr erreichbar (und man könnte auch Gehn damit keine Falle stellen oder so).

Aber:

<Zitat RAWA>
Und wenn dann ein Zustand in dieser Quantenrealität beobachtet wird, bleiben die Zustände, die in dieser Quantenrealität nicht beobachtet wurden weiterhin in einer anderen Quantenrealität bestehen... und so weiter und sofort bis in die Unendlichkeit. Dies bedeutet, dass jede mögliche Kombination von Quantenereignissen, seid der Entstehung unseres Universums, in irgendeiner Quantenrealität vorhanden sind. Die D'ni haben dies "Den Grossen Baum der Möglichkeiten" (The Great Tree of Possibilities) genannt.
<Zitat Ende>

Mir wirds langsam klarer.
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#5

Beitrag von pali64 » 10.06.2005, 13:18

Hi phi_roe
Wenn du das buch T'ana weiter list bemerkst du noch weitere wiedersprüche. eigentlich schade aber das habe ich bei meiner recherche im Internet rausgefunden. Wäre es wirklich so dass immer alternativ welten erreicht würden wäre ein treffen in D'ni (URU) kaum möglich den selben phi_roe zweimal zu treffen :lol2: also wird das Ganze recht komplex aber es würde erklären weshalb die beiden Söhne wiederholt auftauchen. Weil wir sie ja in Myst nicht aus den Büchern befreit hatten, hoffe ich doch wenigstens, oder Hast du etwa sirus befreit :? ich habe ihnen nicht geglaubt!
öhm nicht dass jetzt einer kommt und sagt pali ist durchgeknallt glaubt der doch wirklich die Geschichte sei echt :lol: ne aber da ich ja selber Bücher über die D'ni kultur schreibe (vergl. "D'ni 2100") werde ich hin und wieder mit solchen Paradoxons konfrontiert. (mönsch immer diese Fremdwörter und meine Falschreibung :lol:)
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#6

Beitrag von Marck » 10.06.2005, 14:19

pali64 hat geschrieben:denn dann hätte Artrus ja Katarina nicht, oder zumindest nicht mehr seine richtige sondern eine Alternativ Katarina oder?
Und warum wäre das so schlimm? Die Alternativ-Katharina würde genau so aussehen wie ihr Original, hätte das gleiche Verhalten und die gleichen Erinnerungen; sie würde sogar gleich riechen. ;)

Natürlich wäre das schlimm, weil die Original-Katharina im "Vorgänger"-Zeitalter zurückgelassen worden wäre, sozusagen dem Schicksal überlassen...

Tatsächlich wird versucht, diese Eigenschaft von Beschreibungsbüchern mit folgender Theorie zu erklären: Nicht jede Änderung in einem Beschreibungsbuch führt zwangsläufig zum Aufbau einer Verbindung zu einem anderen Zeitalter. Nur Änderungen, die einen Widerspruch zu dem bisher verbundenen Zeitalter bewirken, erzwingen auch eine Änderung der Verbindung zu einem anderen Zeitalter, das der Beschreibung wieder entspricht.

Ein solcher Widerspruch würde zum Beispiel normalerweise entstehen, wenn ein Fluß von einem Tag auf den anderen einfach aus dem Zeitalter verschwinden würde. Was aber, wenn bisher niemand den Fluß gesehen oder von der Existenz dieses Flusses gewußt hätte? Würde das Verschwinden dann auch einen Widerspruch darstellen, selbst wenn es keinen Beweis für dessen Existenz vor dem Verschwinden gäbe? Oder anders formuliert: Wenn ein Vogel in einem Wald ruft aber der Ruf von niemandem gehört wird, hat der Vogel dann überhaupt gerufen?

In der Theorie wird davon ausgegangen, dass ein Widerspruch erst dann entsteht, wenn eine Veränderung beobachtet würde, die mit den Naturgesetzen des Zeitalters nicht vereinbar ist. Hier kommt die Quantentheorie mit ihrer "Unschärfe" ins Spiel: Erst wenn ein Ereignis beobachtet wird, ist es real. Dazu gibt es das berühmte Gedankenexperiment mit Schrödingers Katze, die solange mit gleicher Wahrscheinlichkeit gleichzeitig tot und lebendig ist, bis man durch Beobachtung einen dieser beiden Zustände festschreibt.

Solange man also Änderungen vermeidet, die bereits erfolgten Beobachtungen widersprechen würden, kann ein Zeitalter durchaus "verändert" werden. Konkret für Riven wäre es Atrus also möglich, das Auseinanderdriften der Inseln zu stoppen und den Kollaps des Zeitalters zu verhindern, weil diese Ereignisse ja noch nicht eingetreten sind. Er muss aber dafür sorgen, dass seine Veränderungen im Buch nicht anderen, früheren Ereignissen widersprechen.

Stell dir beispielsweise vor, Gehn hätte im Beschreibungsbuch von Riven einen Asteroiden beschrieben, der irgendwann auf den Planeten von Riven treffen würde. Wenn Atrus die Bahn des Asteroiden so veränderte, dass er den Planeten verfehlte, dann wäre das ohne einen Widerspruch möglich. Selbst das vollständige "Löschen" der Beschreibung des Asteroiden wäre möglich, solange ihn niemand (etwa durch ein Teleskop) bereits beobachtet hat.

In diesem Zusammenhang sind auch die Abschnitte mit den Ereignissen rund um das 35. Zeitalter im Buch Atrus sehr interessant.
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#7

Beitrag von Locutus » 10.06.2005, 14:33

Hmm, also was mit Verbindungen passiert, kann man ja z.B. in Uru anhand des Basishacks testen. War das nicht so wenn man ein Element (spezieller File) wegnahm, landete man statt auf Tokotah am Fährenterminal. :roll:
Der zuständige Files existiert aber weiterhin, entweder noch im Papierkorb und sowieso auf der Festplatte. Dieses Linken ist dann zwar anders, funktioniert aber trotzdem noch normal weil ich es beobachtete und ermittelte.

Gruß
Locutus
"Qualität schreibt man mit mYst, oder würdest du für die fatale Schreibverschreibung haften wollen? ... Ich rauche nur URU, denn was anderes kommt bei mir nicht in die Tüte!"

:clever:
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#8

Beitrag von Bunnyear » 10.08.2005, 10:55

Nun kann ich mich aber erinnern das Sirrus in Myst 4 in seinen Notizen vermerkte er könne sehen das die Verbindungszelle in dem Zeitalter in dem er gefangen ist auftauchte. er vermutete richtig das sein Vater Einfluss auf das Geschehen nimmt.
Das spricht gegen ein Paralleluniversum den Sirrus konnte sich an die Veränderung erinnern.

Ich für meinen Teil erkläre mir das mit meiner eigenen theorie.
Ich nenne das Phänomen "Eigenrealität".
Wenn eine Person ein anderes Zeitalter besucht ist seine Moleküle atomare
subatomar oder was auch immer Ausrichtung nicht passend zu dem Zeitalter das ihn umgibt. Er ist gewissermassen ein Fremdkörper , und Änderungen des Zeitalters nehmen keinen Einfluss auf Ihn.
Diese Theroie würde auch auf Catherine und Gehn passen, eigentlich auf jeden reisenden der ein Zeitalter besucht.
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#9

Beitrag von Hamsta » 10.08.2005, 11:32

Das spricht gegen ein Paralleluniversum den Sirrus konnte sich an die Veränderung erinnern.
Nunja, das Buch "in" das er gereist ist wurde verändert, dann ist doch logisch das er die Veränderungen mitbekommt, oder?
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#10

Beitrag von Bunnyear » 10.08.2005, 12:05

richtig ,... wenn wir von EIN und derselben Person sprechen,und nicht von irgendwelchen Paralellen existenzen,

und Sirrus war schon in dem Zeitalter als die Veränderung stattfand.

Das heisst seine Individuelle Personalität wurde nicht verändert.
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#11

Beitrag von Hamsta » 10.08.2005, 13:14

Aber ich bin doch ich und weiss nichts von meinen paralellen existenzen?!?
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#12

Beitrag von Bunnyear » 10.08.2005, 13:45

warum muss ein paralelles ich die selben erinnerungen und erfahrungen haben ? aus den veränderungen in einem anderen universum müssten sich veränderte wahrnehmungen ergeben,...

Beispiel

In den Mystwelten wird erklärt das Orte gegenstände aperaturen ec.
nicht durch die Schreibkunst erschaffen werden sondern in irgendeiner Realität zu irgendeiner Zeit an irgendeinem Ort so schon exestiert wie das buch es halt beschreibt.

ok nehmen wir an ich komm in ein Zeitalter dort gibts wasser und ne Steininsel. Juhu.
So jetzt ändert jemand den Eintrag im Buch(während ich dort bin) und beschreibt einen Baum.
Wenn jetzt ein veränderter Link entsteht zu einem paralellen Universum
und zu einem paralellen ich ,...dann müsste ich mich an den baum erinnern können denn nun bin ich in einer realität wo dieser Baum gesät und gewachsen ist und nicht einfach aus dem nichts auftauchte. also auch ich habe mich dann verändert.

kompliziert,... :wink:
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#13

Beitrag von pali64 » 10.08.2005, 14:19

Hallo Bunnyear
Ja deine frage ist Berechtigt aber da ich gerade Fertig geworden binn mit buchlesen habe ich dir folgende antwort.
Laut dem Buch Artrus, wird es wie Folgt beschrieben:
Wenn nur Geringfügige(vieleich nicht ganz das richtige wort dafür) änderungen gemacht werden bleibt es das selbe Zeitalter. Aber wen Frapante änderungen gemacht werden ändert sich die Verknüpfung zum Paraleluniversum, und die Leute im Zeitalter erkennen dich auch nicht wieder.
Ich hoffe dir damit geholfen zu haben.
Gruss pal64 ;)
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#14

Beitrag von Bunnyear » 10.08.2005, 14:39

Auf jedenfall,........."kräftig nickt" 8)

Man sollte auch bedenken das alle Beschreibungen im Buch T´iana
zur Buchkunst von einem Volk stammt das seeeeeehr lange schon
ein festgesetztes Regelwerk hat und die "Kunst" mit bestimmten Verhaltensregeln und Gesetzen belegt hat,......

aber alles was danach kommt ist eigentlich "Freischaffend" und experimentell
und man muss wohl anhand von Yeesha erkennen das das Buchschreiben viel komplexer ist als es die die D´ni festgelegt haben.
(man denke nur das die Verbindungsbücher vom Relto mitlinken zB.)
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nagy
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#15

Beitrag von nagy » 10.08.2005, 15:35

mal ne ganz dumme frage. wie erklärt ihr euch den das jedem besucher in der wüste ein reltobuch angeboten wird. das müsste doch eigentlich immer das gleiche relto sein.
wie wir aber ja wissen, hat jeder sein eigenes relto, das buch kann aber ja nicht unterschiedlich sein, weil wen yesha für jeden ein eigenes relto geschrieben hätte wäre sie vermtulich jetzt noch dran. oder?
Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung.

wo kämen wir den hin, wenn jeder sagen würde wo kämen wir den hin und keiner ginge um nach zu schauen wohin man käme, wenn mann den ginge

ne schöne jroos us kölle...
nagy
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